Junior Sammy

 

Wau! Ich heiße Sammy und dachte ich stelle mich hier mal kurz vor. Denn das könnte ja wohl keiner besser machen als ich selbst. Wau!

 

Egal ob im sozialen Umgang mit Kindern oder anderen Hunden – ich begeistere mit meiner ruhigen Art und Weise.  Also finde ich zumindest ;) Waaaas? Ihr glaubt mir nicht? Dann passt mal auf, ich habe hier  ein paar sehr aussagekräftige Beispiele für euch:

 

Wenn Natalie mal wieder für die kleinen Menschenkinder ein Handballtraining anbietet oder selber spielt, bleibe ich ganz brav in der Umkleidekabine liegen. Da kann sie sich drauf verlassen. Warum sollte ich mich auch hier weg bewegen? In der Kabine toben immer wieder Kinder herum, die mich übrigends über alles lieben (ich sagte ja bereits, dass ich sehr begeistere).

Warum ich mir da schon wieder so sicher bin? Nun ich werde die ganze Zeit gekuschelt und wenn ich mich richtig gut anstrenge, fällt auch mal ein Stück Brühwurst runter. Also muss ich ja wohl sehr beliebt sein.

 

So geht es mir ebenfalls auf der Arbeit – Ja auch ich gehe arbeiten! Während Natalie den entspannten Teil übernimmt (schließlich sitzt sie die ganze Zeit an ihrem Schreibtisch), muss ich richtig was tun! So laufe ich jeden Tag erstmal alle Büros ab und schaue bei meinen Lieblingskollegen vorbei, um ihnen den Tag zu versüßen – ich liebe diesen Job! Ich werde dann auch direkt bezahlt und bekomme Leckereien sowie jede Menge Kuscheleinheiten. Aber lasst euch gesagt sein, dass ist auch ganz schön anstrengend, deshalb halte ich danach erstmal ein Schläfchen unter Natalie´s Schreibtisch. Dieses unterbreche ich auch nur kurz, wenn wir in der Mittagspause eine Runde durch den angrenzenden Park drehen.

Denn bis zum Feierabend muss ich auf jeden Fall ausreichend ausgeruht sein. Denn dann heißt es: Vollgas! Egal ob durch Wald oder Feld - Hauptsache ich kann rennen, spielen oder schnüffeln. Da kann es auch schon einmal passieren, dass ich Natalie ganz vergesse. Dann muss ich mir eine Predigt anhören, weil ich nicht sofort auf ihr Rufen reagiert habe – na gut, ich muss auch zu geben, dass ich das manchmal auch absichtlich mache. Dann schaue ich sie kurz an und laufe dann doch noch ein kleines Stück weiter. Es ist aber auch einfach viel zu schön sich richtig auszutoben!

 

Oh ja, fast vergessen. Ich muss euch unbedingt noch von meinem guten Freund Vito erzählen - ein Rheinisch Deutsches Kaltblut. Da musste ich erstmal lernen, auf meine Pfoten aufzupassen, weil der Gute sich da sonst drauf stellt.

Am Stall ist es immer sehr schön. Nicht nur, dass man sich auf der Mistplatte super wälzen kann – Nein! Es gibt noch so vieles mehr. So zieht uns Vito zum Beispiel mit der Kutsche durch die Gegend oder wir laufen zusammen durchs Feld. Ich glaube Natalie nennt das „ausreiten“. Da muss ich besonders aufpassen, das mich der dick Vito nicht überrennt -  aber auch das beherrsche ich mittlerweile in Perfektion.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir schon viele Situationen zusammen gemeistert haben. Deshalb darf ich auch überall mit hin gehen - egal ob Kneipe, Restaurant, Parkfest oder in die Sporthalle. Wie ihr seht - Ich habe gelernt mich überall zu benehmen und mich von meiner besten Seite zu zeigen :-)

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