Natalie Offer – die „Verrückte“ hinter dem Hund

 Als Besitzerin von Junior Sammy musste ich eines feststellen – alte Gewohnheiten und Vorlieben lassen sich sehr schnell über Bord werfen.

Mein früheres Ich hätte das Wochenende nach dem Handballspielen und dem Besuch beim Pferd sicherlich mit den Füßen auf der Couch verbracht – am liebsten mit einem der unzähligen Disney Filme, die ich synchron mitsprechen kann (so viel zum Thema verrückt ;) ). Meine Familie habe ich jedes Mal verflucht, wenn es hieß

„Hey, wir gehen spazieren – kommst du mit?“.

Bin ich mitgegangen? Wenn überhaupt wiederwillig. 

Und heute? Bin ich die Erste, die den Vorschlag macht!

 

Aber beginnen wir von Anfang an:

Zuhause hatten wir immer viele Tiere, über Katzen, Degus und Vögel bis hin zu Fischen und sonstigen Bewohnern eines Aquariums. Einen Hund habe ich mir immer gewünscht, aber wie das so ist, wenn man zuhause wohnt, kann man leider nicht alles haben.

Als ich dann zuhause ausgezogen bin, hatte ich zwar meine eigenen vier Wände, aber dann war da ja noch dieser Vollzeitjob. Und eines wollte ich auf keinen Fall: Einen Hund, der den ganzen Tag nur alleine in meiner kleinen Wohnung sitzt und auf mich wartet. Also wieder nix mit Hund.

Aber auch Jobs können sich ja mal ändern ;) Als ich im November 2018 meine Arbeitsstelle wechselte, bot sich mir eine einmalige Möglichkeit – eigene Hunde sind im Büro erlaubt! Wohooooo :D

Meine erste Amtshandlung danach: Ein Besuch auf der „Hund und Pferd“ Messe in Dortmund. Hier wollte ich nach Hunderassen suchen, die zu mir passen würden. Ich hatte da ganz genaue Vorstellungen.

  • Am besten nicht haarend,

  • kein Jagd- und Schutztrieb,

  • Größe sollte sich auf maximal Kniehoch belaufen,

  • nicht mehr als 20 kg, damit ich ihn im Notfall noch tragen kann

Tja, was soll ich sagen. Mal wieder musste ich mir eingestehen, dass meine Wünsche nicht gänzlich einzuhalten sind. Denn dann sah ich am Stand des LRWD die Art von Hund, die ich unbedingt haben wollte. Sofort war ich verrückt nach den kleinen Lockenköpfen. Sie hatten es mir einfach angetan. Und so sollte es sein– ich bekomme einen Lagotto! Denn passenderweise lernte ich die Züchter Micha und Matthias kennen. Ratet mal aus welcher Zucht Sammy abstammt? Richtig! Von hier www.lagotto-dog.de

Anfang Dezember trafen wir uns das erste Mal bei Micha und Matthias, wo ich die Rasselbande kennen lernen durfte. Zu diesem Zeitpunkt war „Coco“ (Sammys Mutter) bereits gedeckt, sodass am 1.Februar 2019 Sammy und seine 6 Geschwister das Licht der Welt erblickten.

Nach mehreren Besuchen durfte ich Sammy dann am 30.März endlich mit nach Hause nehmen. Und hier beginnt unser Abenteuer!

Und eins ist sicher – verrückt werde ich nach diesem Hund wohl ewig sein.

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